Jumanju Daycare

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen... (afrikanisches Sprichwort)

Pädagogisches Konzept- Fragen und Antworten

Welche Betreuungszeiten bietest Du an? 

Meine Kindertagespflege ist von Montag bis Freitag von 7 bis 15Uhr geöffnet.

Wo bietest Du die Betreuung an?

Die Betreuung findet bei mir zu Hause, am Zülpicher Platz in Köln, statt.  Um Euer Kind zu schützen, gibt es die genaue Adresse beim ersten persönlichen Treffen.

Ab welchem Alter kann das Kind aufgenommen werden? 

Ich nehme nur Kinder auf, die sicher laufen können, da man zu meiner Wohnung Stufen läuft.

Wie viele Betreuungsplätze können insgesamt angeboten werden?

Laut Gesetz sind 5 Plätze erlaubt. Letztendlich erteilt das Jugendamt Köln die Pflegeerlaubnis über die Anzahl der Kinder. Ab September 2019 sind drei Kinder in der Betreuung.

Wie sieht der Tagesablauf aus?

  • 7.00-8.00 Ankommzeit
  • bis 8.15 Frühstück
  • 8.30 Förderblock I: Bewegung & Aktion
  1. trockenes Wetter: Forscherdrangzeit- wir erkunden die Welt (draußen)  
  2. nasses Wetter: Motorik und Spiel (drinnen)
  • 10.30 Freispiel
  • 11.00 Essen
  • 12.00 Schlafen
  • 14.00 Snack
  • 14.15 Förderblock II: Musik und Kreativität 
  1. ​Gesang und Tanz
  2. Bastelaktionen
  3. Phantasiereisen
  • 14.45-15 Abholzeit

Wie bewirbt man sich um einen Platz für sein Kind?

Per Mail an: tagesmutter@jumanjukinder.de Um eine Antowrt von mir zu erhalten, möchte ich in der Bewerbung Euch und Euer Kind kennenlernen. Erzählt mit wer Ihr seid und wie Ihr Eure Tage verbringt. Es reicht mir persönlich nicht die Aussage, dass man einen Platz benötigt. Die Betreuungszeit (in Jahren) soll ebenfalls in der Bewerbung stehen und der Grund warum man sein Kind bei mir unterbringen möchte. 

Was kostet die Betreuung? 

Ein Platz über die Kontaktpflegestelle Köln ist möglich und wird öffentlich gefördert.  Die jeweiligen Elternbeiträge findet Ihr hier: https://www.stadt-koeln.de/service/produkt/elternbeitraege-fuer-die-kindertagespflege-1?kontrast=weiss. Die Zahlung erfolgt an die Stadt Köln.

Von Montag bis Freitag von 7-15Uhr findet die Tagespflege statt. Das Essensgeld von 100€ wird separat gezahlt. Darin enthalten sind die Kosten für Frühstück, Mittagessen, Snack und Ausflugssnacks.

Windeln und Zubehör müssen mitgebracht werden. 

Wo kommt das Essen für die Kinder her? 

Saisonales Obst und Gemüse beziehe ich direkt vom Bio- Markt am Rudolfplatz. Die restlichen Lebensmitteln werden von den umliegenden Supermärkten bezogen. Die Küche ist omnivorisch. Spezielle Elternwünsche werden aufgrund der Gruppenkonstellation nicht berücksichtigt.

Welche Mahlzeiten bietest Du den Kindern an? 

Das Mittagessen wird täglich frisch gekocht. Ich achte auf eine gesunde und vollwertige Ernährung.

Der Frühstückstisch ist tgl. bis ca. 8.15Uhr gedeckt. Je nach Wunsch mit Brot, Frischkäse, Wurst, Marmelade und Obst.

Um ca 11Uhr wird das frisch zubereitete, (wird morgens vor der Betreuung von mir zubereitet) warme Mittagessen serviert. 

Nachmittags gibt es um ca. 14Uhr einen Snack mit Gemüse und Obst der Saison.

Was gibt es zu trinken? 

Es steht den ganzen Tag gefiltertes Wasser und ungesüßter Früchtetee bereit.

Wie stehst Du zu Gesundheit und Ernährung?

Als Bewegungspädagogin und Fachkraft für Kindergesundheit spielen Bewegung und Ernährung in meinem Betreuungsalltag eine wichtige Rolle. Die Mahlzeiten sind frisch, gesund und lecker. Trotzdem wird auf süße Speisen wie Apfelpfannkuchen oder Milchreis nicht verzichtet.

Ein Raum in meiner Tagespflege ist  ausschließlich für Bewegung und Erholung konzipiert. Die Kinder können sich täglich auf der Bewegungsbaustelle austoben oder eine Ruhemöglichkeit in der Kuschelecke finden. Wenn es das Wetter zulässt, machen wir Ausflüge zu Spielplätzen oder anderen Ausflugszielen. Zu jeder aktiven Phase gehört eine Regenerationsphase.

Wie wirst Du dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht? 

Spielplätze in der Nähe gehören zu unseren täglichen Ausflugszielen. In meiner Nähe befinden sich viele Grünflächen, so dass das Spielen in der freien Natur auch in der Stadt möglich ist. Die Kinder haben im Bewegungs- und Ruheraum die Möglichkeit zu klettern, turnen, krabbeln und laufen. Es gibt Bausteine, Rutschen, Treppen, Wippen, Tunnel , eine Bällebad, eine Kuschelecke usw.. Ein Wechsel aus Bewegungsbaustellen und Bewegungslandschaften ist ein schönes Setting für Partizipation. Kinder haben eine natürliche Bewegungsfreude, die ich unterstützen möchte. Deshalb tanzen wir u.a. auch im Bewegungs- und Ruheraum. Zu jeder aktiven Zeit auch eine Regenerationszeit gehört. 

Wie entdecken die Kinder die Natur und ihre Umwelt?

Kwartier Latäng: Im Rahmen von Projekten erforschen und erkunden die Kinder aktiv ihre Umwelt. Ausflüge in nahe gelegene Grünflächen dienen den Kindern die Pflanzenwelt zu erkunden und im Grünen zu spielen. Das kann auch gerne mal der Lindenthaler Tierpark werden. Außerdem sind Dienstleistungsbetriebe wie Friseure und Abfallbetriebe, aber auch Märkte und Baustellen ein spannender Ort für Entdeckungen. 

Gibt es auch die Möglichkeit einer musischen und sprachlichen Förderung? 

Durch meine Ausbildung im Bereich Kreativer Kindertanz, Babymusikgarten und Musikgarten führe ich die Kinder auch spielerisch an musikalische Angebote. Durch dieses angeeignete Wissen lernen die Kinder Töne, Klänge und Instrumente kennen. Die sprachliche Förderung findet zudem unter anderem durch gemeinsamen Gesang, Sprechreime, Fingerspiele und alltagsintegrierte Sprache statt. Selbstverständlich gibt es auch ein Reporteire an Büchern, die wir uns gemeinsam anschauen und lesen.

Wie lernen die Kinder in Deiner Tagespflege kreativ zu werden?

Jeder wird mit Kreativität geboren werden. Kinder sehen etwas und haben eine Idee was sie damit machen oder wie sie damit spielen können. Sie probieren sich so lange aus bis jemand anderes sie auf Grenzen, Regeln und die Ideen anderer hinweist. Wenn man einem Kind einen Gegenstand in die Hand gibt, sollte man sich zurücklehnen, beobachten und von dem Kind und seinen tollen Ideen begeistert sein. Das Kind ist von Natur aus kreativ. Man muss es ihm nicht beibringen. 

Wie gehst Du auf die Ideen und Wünsche des Kindes ein?

Ich gebe den Kindern einen Rahmen und eine Struktur, bin jedoch jederzeit offen für die Wünsche, Interessen und Ideen der Kinder. Mir ist wichtig, dass das Kind Zeit hat, seine Gedanken auszusprechen, dass ich es höre und seine Idee in unseren Alltag integriere, wenn es möglich ist. Kinder lieben es ihre Welt mitzugestalten und dafür schaffe ich Raum und Zeit.

Darf das Kind sein eigenes Spielzeug mitbringen?

Gerade in der Eingewöhnungszeit ist es eine gute Idee ein Lieblingsspielzeug oder Kuscheltier mitzubringen. So hat Dein Kind immer etwas Vertrautes griffbereit. Lediglich auf Spielzeug mit Kleinteilen muss verzichtet werden.

Wie können sich Eltern die Eingewöhnung vorstellen?

Dein Kind lernt in seinem Tempo meine Räumlichkeiten und mich kennen. Es ist wichtig, dass wir in der Eingewöhnungszeit nichts überstürzen. Die Eingewöhnung kann bis zu sechs Wochen dauern. Es ist wichtig, dass nur eine Bezugsperson das Kind begleitet und sich dann in der Tagespflege passiv verhält. Das Kind lernt, dass ich seine Grundbedürfnisse stille und dass es sich bei mir sicher fühlen kann. Die Trennungsphase findet erst nach dem 3.Tag statt. Die tägliche Stundenzahl wird nach und nach gesteigert. 

Wird der Kindergartenplatz auch bis zum 3. Lebensjahr freigehalten?

Man kann bei Little bird angeben, dass das Kind ab dem 3.Jahr in den Kindergarten soll. Ein Rechtsanspruch darauf besteht.

Wie sieht das soziale Miteinander aus und kann man auf pädagogische Unterstützung zurückgreifen? 

Die Kinder haben Raum für soziale Erfahrungen im gemeinsamen Spiel und den Begrüßungs- und Abschiedsritualen.

Meine Vernetzung in Köln ist weitreichend: Ich arbeite seit 2012 eng mit dem Familienzentrum im Quäker Nachbarschaftsheim zusammen, so dass Ihr an allen pädagogischen Themenabenden kostenlos teilnehmen könnt. Die Themenabende werden von Personen aus dem jeweiligen Fachbereich gestaltet. Mögliche zu besprechenden Themen sind zum Beispiel:

„Trotz und Eigensinn“ – Wutanfälle in früher Kindheit“,

„Kinder verlangen Grenzen… Sie suchen Orientierung und Freiraum“,

"Familie in Balance – Kinder in unterschiedlichen Familienformen stärken”,

„Erste Hilfemaßnahmen bei Kindernotfällen“... 

Diese pädagogischen Themenabende und viele andere Weiterbildungen besuche auch ich mehrmals jährlich.

Ich bin mit Tagesmüttern in Köln gut vernetzt. Im Arbeitskreis für Kinder, Jugend und Familie und im Arbeitskreis Schule und Weiterbildung bin ich aktiv tätig. Der Arbeitskreis ist mir wichtig, da ich festgestellt habe, dass sich Veränderungen im Rahmen der Kindertagespflege positiv für Eltern und Kindertagespflegepersonen auswirken können.

 

Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.

 

Pablo Picasso